Unsere  Veranstaltungen

Oktober  2022

die  komplette  Übersicht:

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Unseren Eventplaner to go gibt es im neuen Layout (nach siebeneinhalb Jahren wurde es mal Zeit dafür. Im September & Oktober stehen übrigens fünf Konzerte, eine musikalische Lesung, acht Filme und Filmevents, eine neue Ausstellung, drei Gesprächsrunden und zahlreiche Workshops auf dem Programm. Dabei begrüßen wir Akteure aus Australien, Afghanistan, Großbritannien, Mosambik, Lettland und natürlich Deutschland. Aber sieh selbst ...

Wenn Du nichts verpassen möchtest, kannst Du die Infos auch direkt über unser Infoportal auf WhatsApp beziehen.Dafür musst Du Dich nur telefonisch oder per Mail mit uns in Verbindung setzen.



Di, 04. OKTOBER:

HÄKELCAFÈ:

15.00 Uhr

Bitte Häkelnadeln und Wolle mitbringen. Und übrigens: Wenn Ihr lieber strickt, seid Ihr genauso willkommen...


Di, 04. OKTOBER:

DEFA-Filmklassiker in der Kulturbaustelle: Jadup und Boel, Spielfilm, DDR, 1981/1988, Regie: Rainer Simon,, 103 min, FSK 6, u. a. mit Kurt Böwe, Katrin Knappe, Gudrun Ritter, Käthe Reichel

19.00 Uhr

Jadup ist angesehener Bürgermeister einer altmärkischen Kleinstadt. Beim Einsturz eines alten Hauses findet sich ein Buch, das Jadup als junger Bursche kurz nach dem Krieg dem Mädchen Boel geschenkt hatte. Durch das Buch wird alte Geschichte wieder lebendig. Jadup war wie Boel Umsiedlerkind. Zwischen beiden entwickelte sich eine enge Freundschaft. Jadup stand ihr in einer schweren Situation aber nicht bei. Boel verließ die Stadt und blieb verschwunden. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit lässt Jadup seine gegenwärtige Haltung kritisch sehen - und verändern.

Eintritt: 6,- € (ermäßigt 5,- €)

Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erziehungs-berechtigten erhalten freien Eintritt.

Filmfakt: Der Film basiert auf dem Roman Jadup  von Paul Kanut Schäfer von 1975. Der Film gehört zu denKellerfilmen und wurde trotz Überarbeitung nach seiner Fertigstellung 1981 verboten. Dieses Verbot wurde erst 1988 aufgehoben, sodass der Film doch noch in der DDR uraufgeführt wurde. Er kam allerdings nur mit wenigen Kopien in den Verleih, weshalb das breite Publikum kaum eine Chance hatte, ihn zu sehen. Simons Jadup und Boel sollte der letzte DEFA-Film sein, der nach seiner Fertigstellung verboten wurde.

Das Lexikon des internationalen Films schreibt, es handele sich um einen ausdrucksstarken Versuch, sich in poetischer und zugleich realistischer Weise mit der jüngeren deutschen Geschichte und der Gegenwart auseinanderzusetzen.



Mi, 05. OKTOBER:

Senioren-Spielenachmittag

ab 14.00 Uhr

Erster Mittwoch im Monat bedeutet auch: Gemeinsam mit dem Verein "Senioren helfen Senioren in Suhl und Zella-Mehlis" wird gespielt. Rommeé, Skat oder worauf Ihr gerade Lust habt...


Mi, 05. OKTOBER:

Gesprächsforum alternativ mit Katrin Rohnstock: Schicksal Treuhand - Treuhand-Schicksale

19.00 Uhr

Während vor ei-nigen Jahren bei diesem Thema so manches Ge-spräch verstumm-te, weil niemand gern über Arbeits-platzverlust, Exis-tenzängste und das Ringen um einen Neuanfang spricht, ist jetzt die Zeit gereift, sich darüber auszutau-schen. Die individuellen Geschichten machen deutlich: Der ökonomische Kahlschlag auf dem Gebiet der ehemaligen DDR war für viele ein Schock. Sie haben das Agieren der Treuhandanstalt wie einen Schicksalsschlag empfunden. Es war ein Kampf David gegen Goliath, den in der Regel die Treuhand gewann. Über solche Erfahrungen wollen wir mit Katrin Rohnstock, der Kuratorin einer gleichlautenden Ausstellung, diskutieren.



Achtung neu! Ab jetzt regelmäßig in der Kulturbaustelle

Do, 06. OKTOBER:                      

SPEAKER'S CORNER
ab 18.00 Uhr

Du hast Lust, Dich gemeinsam mit anderen Menschen zu aktuellen und zeitlosen Themen zu verständigen.

Du möchtest Dich aber nicht in der Anonymität des Netzes, sondern an einem Tisch mit Interessierten austauschen. Dann bist Du hier herzlich willkommen.



Fr, 07. OKTOBER:

QUEERE FILMNACHT - die Zweite
Einlass ab 18.00 Uhr - Filmstarts: 19.00 Uhr und 21.00 Uhr

Sei dabei, wenn spannende Filme über die Leinwand flimmern, Filme mit Statement - und natürlich Filme, die (nicht nur) die LGBQTI + -Szene berühren. Dabei gibt es neben den Filmen auch leckere Speisen & Getränke. Gute Unterhaltung ist also hier genauso garantiert wie Spannung, Komik und Drama... Ihr könnt entscheiden, ob Ihr Euch das volle Programm gebt oder einen Film "herauspickt".

Im ersten Film  - einer US-Komödie - geht es darum, dass Frauen manchmal die besseren Männer sind. Die Washington Post schreibt: "Lustig, menschlich, und wirklich überaus ergreifend. Dieser Film ist alles gleichzeitig."

Der zweite Film, einem als Drama angelegter Filmbiografie in einer Koproduktion USA/Großbritannien, die eine vielfache Anzahl von Auszeichnungen aufweist, darunter einen Oscar und weitere Oscar--Nominierungen, wurde inspiriert von einer wahren, außergewöhnlichen Geschichte.

Mehr Infos in der Kulturbaustelle.



Di, 11. OKTOBER:

Workshop "Tänze aus aller Welt"

17.00 Uhr

Es wird wieder getanzt - und Geschichte und Geschichten rund ums Tanzen und die Tänze gibt es auch wieder...



Mi,  12. OKTOBER:

Vernissage zur Ausstellung Reza Rajabi (AFG) - Kunst verändert (mein) Leben, Grafiken

19.00 Uhr

 Reza Rajabi, 1995 in Afghanistan geboren und zwölf Jahre in Kabul zur Schule gegangen, flüchtete 2015 und lebt seit 2020 in Deutschland. 2018 fing er an, zu zeichnen und zu malen. Die Malerei gab ihm Hoffnung und half, Kraft zu schöpfen. Mit seinen Bildern setzt er sich mit der Kultur und der Situation von Frauen und Kindern in seiner Heimat auseinander.

Reza Rajabi in einer seiner Ausstellungen



Do, 13. OKTOBER:

FILM & DISKUSSION:

Wem gehört mein Dorf?

mit dem Regisseur Christoph Eder
19.00 Uhr

Auf kräftigen Gegenwind stößt die auf Wachstum und Investitionen ausgerichtete Lokalpolitik in dem beliebten Ostseebad Göhren auf Rügen, der Heimat des Filmemachers Christoph Eder. Als die letzte unberührte Küste bebaut werden soll und das einzigartige, malerische Natur-schutzgebiet in Gefahr ist, regt sich deutlich der Unmut unter einigen Bürger*innen. Seit Jahren dominiert eine Gruppe von Männern, die „Vier von der Stange“ den Gemeinderat.

Sie unterstützen sämtliche Projekte eines millionenstarken Bauinvestors aus Nordrhein-Westfalen, der in Göhren nach der Wende so viele Hotels und Ferienhäuser baute wie kein anderer. Die engagierten Göhrener Nadine und ihr Vater Bernd erkennen schnell, dass sie nur gemeinsam mit Gleichgesinnten etwas ändern können. Sie gründen eine Bürgerinitiative und treten bei der Kommunalwahl an. Schaffen sie es, sich gegen das Geld und die Mächtigen zu stellen und ihr Dorf in eine andere Zukunft zu führen?

Eintritt: 5,- € (ermäßigt 4,- €)

Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erziehungs-berechtigten erhalten freien Eintritt.

WEM GEHÖRT MEIN DORF? ist ein persönlicher Film über das Wesen der Demokratie. Zwischen weißer Bäder-architektur und sanftem Meeresrauschen zeigt Regisseur Christoph Eder am Beispiel seines Heimatorts, dass politische Mitbestimmung nirgendwo so unmittelbar ist, wie in der Lokalpolitik. Im Mikrokosmos des Ostseebads und seiner Bewohner werden Themen verhandelt, die weltumspannend Brisanz haben und kapitalistische Interessen gegen das Gemeinwohl stellen: Ausverkauf der Kommunen, Gentri-fizierung, Strukturwandel, Turbo-Tourismus, Naturschutz.

 

 

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Thürigen statt.



Sa, 15. OKTOBER:

WINTER WILSON (GB) in concert
Einlass ab 19.00 Uhr - Beginn: 20.00 Uhr

Kip Winter, in der BRD geboren und in den Niederlanden aufgewachsen, lernte das Singen auf langen Autofahrten mit ihrer Familie, da das elterliche Vehikel nicht über ein Radio verfügte. Sie, die Powerfrau, drückt in ihren Songs Leidenschaft und Emotionen aus. Ihr etwas ruhigeres Gegenüber, Dave Wilson, ist ebenfalls Sänger und Songwriter und lernte mit 17 Jahren das Gitarre spielen.

Seine Stücke wurden weltweit mehrfach gecovert und er gehört der „Premier League“ der englischen Songwriter an.

Gemeinsam haben sie bisher zehn Alben veröffentlicht. Beeinflusst wurden ihre Lieder, die dem Genre „Australian Folk“ angehören, von Größen wie Bob Dylan oder Tom Waits. Im Vordergrund stand stets der zweitstimmige Gesang, der von Instrumenten wie einer Querflöte, mehreren Gitarren, Akkordeon und einem Banjo, begleitet wird.

Den beiden Vollblutmusikern ist wichtig, mit ihren Songs Dinge anzusprechen, die ansonsten ungesagt bleiben würden, sie wollen unterhalten, inspirieren und zum Nachdenken anregen.

VVK 13,- € (ermäßigt 10,- €)

AK 18,- € (ermäßigt 15,- €)

Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erhalten freien Eintritt.



Di, 18. OKTOBER:

KINO hinter der Fassade:

Regeln am Band bei hoher Geschwindigkeit

Dokumentation, D, 2019, Regie: Yulia Lokshina, 92 min, FSK 12

19.00 Uhr

In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leih-arbeiterInnen des größten Schweineschlachtbetriebs des Landes ums Überleben – und AktivistInnen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. Zur gleichen Zeit proben Münchener GymnasiastInnen das Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu.

Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland.

Eintritt: 5,- € (ermäßigt 4,- €)

Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erziehungs-berechtigten erhalten freien Eintritt.



Do, 20. OKTOBER:

HANDMADE - hier wird Kreativität gel(i)ebt!

16.00 Uhr

Kommt vorbei: es wird mit Händen gewerkelt, gebastelt, getüftelt.... Zeit zum Anregungen holen oder Anregungen geben. Interesse geweckt? Achtung neuer Sendeplatz: Verlegt von Mittwoch auf Donnerstag...



Di, 25. OKTOBER:

DER BESONDERE FILM

19.00 Uhr

In einer Film-Reihe, die am letzten bzw. vorletzten Dienstag im Zwei-Monatsabstand stattfindet, zeigen wir jeweils einen Film, der besondere Ereignisse, besondere Geschichte(n) oder besondere Persönlichkeiten zum Thema hat. Das sind z. B. Fiilme, die "durchgeknallte  Künstler*innen" porträtieren, die Schlaglichter auf Geschichte & Geschichten werfen oder Filme, die uns berühren bzw. berührt haben.

Hier könnt Ihr auch gerne Ideen einbringen. Wir prüfen, was möglich ist. Mehr Infos in der Kulturbaustelle...



Mi, 26. OKTOBER:

Knirpsencafé

ab 15.00 Uhr

Während sich Muttis & Vatis z. B. bei einer Tasse Kaffee oder Tee austauschen können, spielen die Kinnings miteinander (ohne jemanden zu stören) ... ein Angebot für Eltern, Großeltern & Kinder


Mi, 26. OKTOBER:

Bretter, die die Welt bedeuten: Spieleangebot

ab 18.00 Uhr

Heute wird „gebrettert“ - Schach, Mensch-Ärgere-Dich-Nicht usw. Aber auch Skat-, Rommé-, oder Doppelkopfliebhaber können hier Mitspieler finden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Mitspieler*innen zu finden, die gemeinsam Catan besiedeln wollen - dies aber sonst - z. B. aus Mangel an Mitspieler*innen nicht schaffen. Und natürlich kann auch Neues ausprobiert werden...



Do, 27. OKTOBER :

ERZÄHLCAFÉ:

15.00 Uhr

Sich mit Menschen treffen, sich erzählen – und zuhören. Ins Leben stürzen, Z. B. bei Kaffee & Kuchen, spannenden Geschichten und Erlebnissen:



Fr, 28. OKTOBER:

Stefan Weitkus & KLEINOD in concert
Einlass ab 19.00 Uhr - Beginn: 20.00 Uhr

Selbstgestrickte Lieder mit deutschen Texten, deren feinfühlige Instrumentierung durch KLEINOD mittelalterliche Klänge, Country-Einflüsse, osteuropäische Folklore oder karibisches Flair ins Spiel bringt – eben musikalische Vielfalt, geschneidert für Herz und Seele, gut zu den Tanzbeinen und eine Einladung für Zauberei am Gehörgang.

Die Band steht für Lieder, die verändern, berühren und bewegen, wo auch immer sie erklingen. Faszinierend dabei ist die vielseitige Instrumentierung: Gitarre, Bass, Cajon & Percussion, Akkordeon, Violine, Mandoline, Banjo, Mundharmonika, Autoharp, Flöte, Zither,...

VVK 13,- € (ermäßigt 10,- €)

AK 18,- € (ermäßigt 15,- €)

Kinder bis 16 Jahre in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erhalten freien Eintritt.



Ausstellung  aktuell :

Reza Rajabi (AFG) - Kunst verändert (mein) Leben, Grafiken

 Reza Rajabi, 1995 in Afghanistan geboren und zwölf Jahre in Kabul zur Schule gegangen, flüchtete 2015 und lebt seit 2020 in Deutschland.2018 fing er an, zu zeichnen und zu malen. Die Malerei gab ihm Hoffnung und half, Kraft zu schöpfen. Mit seinen Bildern setzt er sich mit der Kultur und der Situation von Frauen und Kindern in seiner Heimat auseinander.